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Die wilden 70er

 

 

Musiktechnisch bewege ich mich voll im Mainstream. Ich kann (leider) nicht mit einer besonders schrägen Vorliebe aufwarten. Obwohl, wenn man sich die Playlist weiter unten anschaut bzw. anhört, sind da aus heutiger Sicht ganz schön schräge Songs bei. Und die ist noch nicht einmal vollständig!
Meine ersten musikalischen Erinnerungen an meinen Kassettenrecorder sind also die Kassetten von der deutschen Hitparade und deren Stars. Ich sang mit Jürgen Drews Bett im Kornfeld, genauso wie ti amo mit Howard Carpendale. Während im Nebenzimmer ABBA gesungen wurde (ich fand diese Musik damals ziemlich blöd), tanzte ich nach den deutschen Schlagern. Immer wieder Sonntags mit Cindy und Bert. Daniel Gerard’s Butterfly von 1971 war meine erste Single, die ich sehr geliebt habe!
1975 schenkte Udo Jürgens uns griechischen Wein ein, 1976 wurde es dann auch schon mal Englisch mit Harpo’s Moviestar und Bonny M mit Daddy CoolBoney M fand ich dann so toll, dass ich zu Weihnachten mit meiner Gitarre Mary’s boychild einstudierte, meine Schwester unterstützte mit Gesang. Village People überzeugten mit YMCA  und John Travolta & Olivia Newton-John mit You’re the One That I Want. Grease – was für ein schöner Film!
Die rockigeren Stücke aus diesen Jahren entdeckte ich erst viel später für mich wie z.B.: The Alan Parsons Project – Lucifer, Bee Gees – Stayin’ Alive, Queen – We Are the Champions und Supertramp’s School.

Die fetzigen 80er

 

 

In den 80ern schwamm ich voll auf der neuen dt. Welle mit. Hatte mit Markus im Maserati Spaß, tanzte völlig losgelöst mit Major Tom und ließ mit Nena 99 Luftballons steigen.  Gleichzeitig entdeckte ich den Kuschelrock für mich, als wir im Schüleraustausch mit den Franzosen zu Stevie B’ Postman Song – Because I love you eng umschlungen schwoften.
Supertramp, Chris de Burgh, Paul Young und Mike Oldfield drangen nur langsam zu mir durch.
Mit 16 flippte ich zu Wild Boys von Duran Duran auf der Tanzfläche genauso wie zu Frankie Goes to Hollywood – Two Tribes. Gleichzeitig konnte ich mich auf alternativen Tanzparties für Funk Soul a la Papa Was a Rollin’ Stone von den Temptations und progressiven Rock von Jethro Tull Locomotive Breath begeistern.

Vorteil dieser Musikvielfalt? Es ist immer etwas für dich dabei und du amüsierst dich auf jeden Fall!

90er Boygroups ???

 

 

Mit 20 ging ich in die Ausbildung und tanzen war nicht mehr so oft angesagt. Aber wenn, dann ging es zu den Klängen von Rick Astley Whenever You Need Somebody und Milli Vanilli Girl You Know It’s True um die Wette. Schnulzen von Whitney Houston One Moment in Time waren auch immer gerne genommen. Mainstream – sagte ich ja bereits.
Und dann natürlich den Soundtrack von Dirty Dancing nicht zu vergessen! Der Film, den meine Mitschülerinnen 5 mal im Kino geguckt haben und ich nichts davon wissen wollte. Ein bis zwei Jahre später, nachdem ich ihn auf Video gesehen hatte, war ich ihm hoffnungslos verfallen. Noch Jahre später habe ich mir an freien Tagen das Video zum Frühstück reingezogen (“ich habe eine Wassermelone getragen”)
Time of my life!

Auf Take That wurde ich in den 90ern erst aufmerksam als sie sich trennten und eine Hysterie ausbrach, die ich nicht verstehen konnte. Garry Barlow und Robbie Williams überzeugten mich von ihren Talenten. Robbie’s Take the Crown Tour in 2013 war musikalisch zwar der Hammer, dafür hat mich sein arrogantes Auftreten auf den Boden der Tatsachen geholt. Aber das nur am Rande.

Die Hits der 80er stehen heute eindeutig nicht mehr oben auf meiner Favoritenliste. Die 90er sind irgendwie musikalisch an mir vorbeigezogen und auch im 21. Jahrhundert finde ich kaum neue Stars am Musikhimmel, die mich wirklich interessierten. Adele ausgenommen natürlich! Seitdem sind die ‘alten’ Songs, und damit meine ich weniger die oben zitierten deutschen Charts, sondern eher die internationalen Charts aus den 70ern eindeutig Musik in meinen Ohren.

Ich bin gespannt, nach welcher Musik ihr am liebsten getanzt habt!

Hier geht es zu meiner persönlichen Playlist.